2010

Angelfotos aus dem Jahr 2010.

Starker 78 cm Rapfen beim Angeln in der Weser

Weser 01.10.2010

Anfang Oktober fischten Marco und ich in der Hoffnung auf große Zander einen Tag lang an der Weser. Obwohl wir es in erster Linie auf die Stachelritter abgesehen hatten, probierten wir zahlreiche Techniken aus, um auch die anderen Raubfische nicht zu übersehen. Direkt zu Beginn des Angeltages beobachteten wir einen jagenden Rapfen, der mit lautem Klatschen kleine Köderfische an der Oberfläche attackierte. Während ich in der folgenden Zeit eine Reihe von Twitchbaits fischte, blieb Marco beharrlich beim Jiggen von großen Gummifischen und störte sich nicht weiter an den Rapfen.

Starker 78 cm Rapfen beim Angeln in der Weser

Räuberischer Schuppenkarpfen aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Während des Raubfischangelns erlebten Thomas und sein Vater immer wieder verhaltene Bisse, denen nach dem Anhieb eine gewaltige Flucht folgte. Hinter diesem Phänomen steckten meist sehr große Schuppenkarpfen, die sich scheinbar räuberisch ernährten und die Gummifische einsaugten. Aus diesem Grund werden sie in diesem Bericht aus "Raubfische" mitgezählt. Die Karpfen waren allerdings bei der Jagd lange nicht so schnell wie Zander, Barsch und Co., sondern brauchten meistens eine kurze Jigpause, um den Köder zu inhalieren.

RRäuberischer Schuppenkarpfen aus dem Embalse de Mequinenza

Schöner Zander vom Boot aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Thomas und sein Vater fischten in Spanien vom Boot aus, da das unwegsame Ufer keine Möglichkeit für ein effektives Suchen und Beangeln der Fische bieten konnte. Sobald die Fische gefunden waren, konnten sich die beiden meist auf mehrere Zanderkontakte freuen. Mit guten Längen um 60cm lieferten die Raubfisch am mittelschweren Gerät tolle Kämpfe und ließen die Angelzeit zu echter Arbeit werden. Einige Male in den 3 Tagen, die die beiden Angler am Caspe Stausee verbrachten, stieg auch ein Waller beim Jiggen ein.

Schöner Zander vom Boot aus dem Embalse de Mequinenza

Zander aus dem Caspe Stausee, Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Thomas und sein Vater fischten einige Tage zusammen in Spanien. Thomas zeigt einen Zander, den er mit seinem Gummifisch zum Anbiss verleiten konnte. Fische zwischen 50-70cm machten den absoluten Großteil der gelandeten Zander aus, wobei ebenso ganz kleine Fische gefangen wurden, während Kapitale ausblieben. Bei einer relativ hohen Frequenz von gehakten Fischen war die Angelei in Spanien trotzdem kurzweilig und mitreißend und damit kaum mit der Raubfischangelei in den meisten deutschen Gewässern zu vergleichen.

Zander aus dem Caspe Stausee, Embalse de Mequinenza

Dicker 46cm Barsch beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Thomas und sein Vater fischten zusammen in Spanien. Mit diesem tollen Gestreiften jenseits der 40cm Marke setze Thomas seine Erfolgsstrecke fort. Interessant war, dass vor allem mittlere und große Barsche an den Haken gingen, während die kleineren Exemplare nicht gefangen wurden. Möglicherweise war dies der Köderwahl geschuldet, die für den Zanderfang zusammengestellt war, vielleicht lag dies aber auch an der Population im Caspe Stausee.

Dicker 46cm Barsch beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Ein richtig guter Barsch aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Thomas war mit seinem Vater für ein Wochenende am Caspe Stausee in Spanien, um dort den einheimischen Raubfischen nachzustellen. Bereits zu Beginn der Angeltour konnten die beiden Angler gute Erfolge verbuchen. Neben einigen Zandern wurden gelegentlich auch Barsche gefangen - und was für welche! Etliche Gestreifte von über 40cm, bis max. 46cm konnten gelandet werden. Der Barsch im Angelbild ist mit 40+ cm und einem guten Ernährungszustand ein echter Hingucker.

Ein richtig guter Barsch aus dem Embalse de Mequinenza

Catch and Release eines Großwallers aus Südfrankreich

Südfrankreich 02-13.08.2010

Nils und ich fuhren Anfang August nach Südfrankreich, um dort vor allem Waller, aber auch andere Fischarten zu beangeln. Hier konnte ich diesen schönen Großwaller fangen. Nach einigen Bildern im Wasser folgte des Zurücksetzen (Release) des Wallers. Um eine schnelle Erholung des Wallers zu Fördern, hielt ich den Fisch einen Moment locker fest. Als der Wels genug Kraft gesammelt hatte, löste er sich und schwamm zügig in Richtung des Gewässergrunds.

Catch and Release eines Großwallers aus Südfrankreich

Nahaufnahme mit Waller am Ufer beim Angeln in Südfrankreich

Südfrankreich 02-13.08.2010

Zusammen mit Nils fischte ich 10 Tage in Südfrankreich auf Waller. Dieses Foto zeigt eine Nahaufnahme von mir und meinem größten Waller bei unserer Angeltour. Das beachtliche Maul war für mich sehr beeindruckend, besonders weil man beherzt die Unterlippe zu greifen hatte, um den Fisch am Ende des Drills zu landen.

Nahaufnahme mit Waller am Flussufer beim Angeln in Südfrankreich.

Angelbild mit einem großen Waller (Wels) aus Südfrankreich

Südfrankreich 02-13.08.2010

Nils und ich waren 10 Tage in Frankreich unterwegs, um Waller zu fangen. Ich konnte einige schöne Fische fangen, aber dieser große Wels übertraf die anderen von mir gefangenen Waller deutlich an Kampfkraft. Direkt nach dem Biss riss er mit aller Kraft an der schweren Rute und setzte die auf über 6 Kilo eingestellte Bremse in Bewegung. Nach der Landung wollte ich diesen schönen Waller in seiner natürlichen Umgebung in Südfrankreich verewigen und setzt mich dazu in den tiefen Uferschlamm. Die dichte Vegetation am Ufer machte eine Präsentation nicht einfach.

Angelbild mit einem großen Waller (Wels) aus Südfrankreich

Toller Wildkarpfen (Cyprinus carpio) aus Südfrankreich

Südfrankreich 02-13.08.2010

Zusammen mit Nils fischte ich 10 Tage in Südfrankreich auf Waller. Ich konnte beim Feeders auf Köderfische aber auch immer wieder Karpfen haken. Bei diesem tollen Wildkarpfen von etwa 12 Pfund war es mit der Landung wahrscheinlich am knappsten. Direkt nach dem Biss nahm der Fisch mindestens 20 Meter Schnur von der Feederrolle. Nils und ich setzten uns sofort ins Beiboot und verfolgten den flüchtenden Fisch. Erst nach etwa 10 Minuten war der Wildkarpfen an der dünnen Schnur müde gedrillt und konnte gekeschert werden.

Toller Wildkarpfen (Cyprinus carpio) aus Südfrankreich