Angelbilder vom Embalse de Mequinenza

Der Embalse de Mequinenza, Caspestausee oder auch Mar de Aragon ist ein großer seit 1966 bestehender Stausee in Spanien. Besonders ein guter Bestand an Zander und Wallern, aber auch an Schwarzbarschen und Karpfen ist zu finden.

Starker Wels beim Angeln im winterlichen Spanien

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) Februar 2012

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Thomas wollte etwas ungewöhnliches versuchen und fuhr mitten im Winter nach Spanien, um dort auf die Waller des Embalse de Mequinenza zu fischen. Das Angeln gestaltete sich bei starkem Wind und Temperaturen deutlich unter 10 Grad Celsius recht schwer. Schon die erste Aufgabe, der Fang der Köderfische, war eine Herausforderung. Irgendwie schaffte er es aber, in 20 Metern Wassertiefe Köderfische zu stippen. Noch etwas tiefer, teilweise in über 25 Metern Tiefe, bot er schließlich die Köder an. Es dauerte nicht lange und Thomas hatte herausgefunden, wie er die trägen Waller überlisten konnte. Zu seiner Freude brachte das winterliche Angeln auf Wels vor allem dicke Brocken, Waller über 2 Meter, an den Haken. Immer wieder waren längere Beißpausen zu verkraften, aber am Ende konnte er auf einige gefangene Großwaller zurückblicken. Das Foto zeigt einen starken Waller von über 2,30m.

Foto vom Angeln in Spanien mit langem Wels. Wallerangeln mit Erfolg.

Gigantischer 2,35 m Waller aus Spanien

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) Februar 2012

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Mitten im Winter, bei Temperaturen knapp über Null Grad Celsius, fuhr Thomas zum Wallerangeln nach Spanien. Sein Plan war es, trotz oder gerade wegen der widrigen Bedingungen einen Großwaller zu fangen. Er schaffte es zuerst, ein paar Köderfische zu fangen, dann machte er sich an die eigentliche Aufgabe seines Angelausfluges. In großer Tiefe präsentierte er seine Köder und hatte schon bald Erfolg. Trotz des kalten Wassers lieferten ihm die gehakten Waller einen tollen Kampf. Thomas fing in den Tagen am Embalse de Mequinenza durchschnittlich viel weniger Welse, aber dafür außerordentlich große Fische. Auf dem Foto ist ein beeindruckender Waller von 2,35 Metern Länge zu sehen.

Foto vom Angeln in Spanien mit einem 2,35 m langen Waller. Welsangeln mit Erfolg.

Zander von 82 cm beim Angeln mit Keitech Easy Shiner

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011

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Marco, Thomas und ich waren für einige Tage zum Angeln nach Spanien aufgebrochen, genauer gesagt an den Embalse de Mequinenza. Dort konnten wir auf ein gemietetes Boot mit Außenborder zurückgreifen, um vor allem die Zander und Barsche des großen Stausees zu befischen. Das Boot wurde zusätzlich beladen mit dem obligatorischen Echolot, einem E-Motor, uns und unseren vielen Ködern. In der Vergangenheit waren es immer wieder große Stückzahlen an Zandern, die uns das Angeln zu einem Erlebnis werden ließen. Richtig große Zander von 80 cm oder darüber waren allerdings nie dabei. Wir ahnten nicht, dass Marco diese lange Durststrecke schon am zweiten Tag beenden würde. Mit einem seiner neuen Lieblingsköder, dem Keitech Easy Shiner in 4 inch, jiggte er eine Felskante ab. Auf ungefähr 9 Metern Wassertiefe und fast unter unserem Boot, kam der Einschlag. Begeistert über den großen Fisch und den tollen Drill konnte Marco nach geglückter Handlandung diesen wunderbaren, gut genährten Zander von 82 cm präsentieren.

Zander von 82 cm beim Angeln mit Keitech Easy Shiner

Zander beim Angeln mit geschlepptem Wobbler

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011

Der Embalse de Mequinenza hielt in diesem Spätherbst einige Überraschungen für uns bereit. Ein ordentlicher Wetterumschwung in die falsche Richtung mit Luftdruck- und Temperaturabfall am dritten Tag war dabei, aber auch ein etwas anderes Beißverhalten als bisher. Waren in der Vergangenheit alle Köder Trumpf, die über den Gewässerboden hüpften (Jiggen) oder darüber schwebten (Vertikalangeln), ging nun auch Schleppangeln im Mittelwasser sehr gut. Über zum Teil 15 Meter tiefem Wasser fingen wir gute Zander in 3-5 Metern Tiefe. Das war nicht überall so, aber war erst einmal eine Stelle gefunden, gab es regelmäßig "Einschläge" an den Schleppruten. Den besten Fisch beim Abschleppen einer langen Felskante konnte Marco mit diesem schönen 70 cm Zander (Sander lucioperca) landen.

Zander (Sander lucioperca) beim Angeln mit geschlepptem Wobbler

Kapitaler Barsch von 48 cm beim Angeln mit Gummifisch

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011

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Trotzt der immer kühler werdenen Temperaturen am Embalse de Mequinenza in Spanien fischten Thomas, Marco und ich täglich solange es möglich und erlaubt war. Von Sonnenauf- bis untergang nutzen wir unser Boot mit dem starken Außenbordermotor, um neue Stellen zu finden. An einer ziemlich unscheinbaren (trostlosen) Felskante, die wir vom Ufer steil in den See abfallen sahen, wollten wir ein paar Würfe machen. Alle ähnlichen Stellen die Stunden zuvor hatten nur kleinere Fische gebracht und davon auch nicht besonders viel. Thomas kündigte an, einen Gummifisch-"Dinosaurier" zu fischen, den er schon lange nicht mehr verwendet hatte. Nach zwei Würfen mit dem Profi Blinker Attractor staunten Marco und ich nicht schlecht, als Thomas eine kapitalen Barsch gehakt hatte. Alle Spekulationen es handele sich abermals um einen mittleren Zandern, waren in der Sekunde vergessen, als Thomas kapitaler 48 cm langer Flussbarsch (Perca fluviatilis) die Wasseroberflächte erreichte. Nach schneller Handlandung war ein weiterer unserer vielen Großbarsche gelandet, allerdings mit 48 cm wirklich ein enorm großer.

Kapitaler Barsch (Flussbarsch, Perca fluviatilis) von 48 cm beim Angeln mit Gummifisch

Riese von einem Barsch mit 47 cm beim Angeln mit Gummifisch

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011

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Das Barschangeln am Embalse de Mequinenza entwickelte sich neben dem Zanderfischen zu unserem "zweiten Standbein" bei dieser Angeltour. Während wir bei den Zandern wie bisher immer gute Stückzahlen erreichen konnten, ohne wirkich kapitale Fische überlisten zu können, war dies bei den Barschen beinahe umgekehrt. Wir fingen auch etliche kleine Barsche (Flussbarsche), aber die Zahl von Fischen über 40 cm war überragend. Barsche von 45 cm + gingen uns täglich ans Band. Thomas fischte hier an einer Stelle, die wir mit unserem Echolot gefunden hatten. Eine Unterwasserkante beherbergte diesen 47 cm langen Flussbarsch, der Thomas gejiggten Gummiköder beim ersten Wurf nahm.

Barsch Riese mit 47 cm beim Angeln mit Gummifisch

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