Alle Angelbilder von Philipp

Alle Angelbilder von Philipp in chronologischer Reihenfolge.

Zander aus der Elbe beim Angeln mit Gummifisch

Elbe (Hamburg) 29.05.2012

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Wieder einmal zog es mich an die Elbe, um dort den Räubern des Tidenstroms nachzustellen. Mein Plan war es, zuerst auf Zander zu Angeln und dann, je nach Aktivität, auch die Rapfen gezielt zu befischen. Zusammen mit einigen Angelfreunden angelten wir, weil es sich als effektiv erwiesen hat, direkt an den Steinpackung. Leider ist diese fängige Region auch der Bereich, in dem die meisten Köder verloren gehen. Nichts desto trotz versuchten wir es hier und nahmen damit in Kauf, dass der ein oder andere Gummifisch unweigerlich permanenter Bestandteil der Steinpackung und Muschelbänke wurde. Erfahrungsgemäß ziehen die Zander sehr stark im Strom umher und es ergeben sich klare Zeitfenster, in denen es eben besonders gut beißt. Leider sind diese schwer vorher zu bestimmen und so heißt es meistens, dass man geduldig weiterangeln muss, bis etwas passiert. Genau das passierte mir, bzw. meinem Gummifisch irgendwann und die Rute war krumm. Wenig später konnte ich diesen tollen Zander vor die Linse halten. Das Angeln brachte mir und den anderen noch einige kleinere Zander, aber sowohl kräfte- als längenmäßig konnten sie den fotografierten Zander (Sander lucioperca) nicht mehr einholen.

Zander aus der Elbe beim Angeln mit Gummifisch an der Steinpackung

Aland (Ide, Leuciscus idus) beim Angeln mit Brot

Elbe (Hamburg) 27.05.2012

Zusammen mit einem Angelfreund war ich an der Elbe unterwegs, um mit diversen Kunstködern den Barschen, Zandern und eventuell auch Rapfen nachzustellen. Das Angeln auf die Raubfische klappte auch einigermaßen gut, allerdings entdeckten wir an einer Stelle etwas Ungewöhnliches. Große Alande zogen immer wieder in der Nähe einer markanten Struktur an der Oberfläche entlang. Ich konnte nicht widerstehen und pausierte das Angeln auf Raubfische für den Moment, opferte mein Pausenbrot und fütterte es zum Teil an. Schnell begannen die Alande (Ide, Leuciscus idus) das Brot zu fressen. Aus Ermangelung an kleinen Einzelhaken kramte ich eine Mormyschka aus meiner Köderbox, piekte ein Stück Brot auf und wartete. Die großen Alande schienen genau zu wissen, wo der Haken versteckt war, denn sie fraßen mit Ausnahme des präparierten, alle Brotstücke auf der Wasseroberfläche. Schließlich biss aber noch ein kleinerer Aland an und konnte so für dieses Foto gewonnen werden. Oberflächenangeln mit Brot war für mich selten so spannend.

Aland (Ide, Leuciscus idus) beim Angeln mit Brot und Mormyschka in der Elbe

Schöne Schleie (Tinca tinca) beim Angeln in der Spree

Spree in Brandenburg 13.05.2012

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Während eines Besuchs in Brandenburg hatte ich einen Vormittag lang Zeit, mit der Matchrute loszuziehen und auf die Friedfische der Spree, vorzugsweise die Schleie zu angeln. Ein erster Versuch im März scheiterte noch wegen des sehr schlechten Wetters, aber nun, Anfang Mai, sahen die Bedingungen zum Angeln schon viel besser aus. Ich entschied mich wegen der hoch stehenden Sonne einen tieferen Abschnitt des Spreealtarmes zu befischen. Direkt neben den Seerosen, in etwa 2 m Wassertiefe, fütterte ich vor dem Angeln eine Mischung aus Grundfutter und Dosenmais an. Ich ließ die Stelle etwas ruhen und baute in der Zwischenzeit meine Matchrute auf. Wenig später verankerte ich das Boot, warf meinen auf Grundhöhe ausgeloteten Waggler dicht an die Seerosen heran und wartete. Zwei Stunden, einige Brassen, Rotaugen und Rotfedern später tauchte meine Pose erneut ab. Nach dem Anschlag stieß ich auf heftige Gegenwehr. Es gelang mir den Fisch daran zu hindern, sich zwischen den Seerosen festzusetzen und zu befreien. Kurz darauf konnte ich dann endlich meinen Zielfisch landen, meine erste Schleie (Tinca tinca) seit Jahren.

Tolle Schleie (Tinca tinca) beim Angeln in der Spree, gefangen zwischen den Seerosen.

Australian Bass (Macquaria novemaculeata) aus Australien

Bach, Freshwater Creek 15.02.2012

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Zusammen mit einigen Freunden war ich auf Rundreise in Australien. Selbstverständlich hatte ich auch ein wenig Angelgerät mit dabei und nutzte es, wo immer ich konnte. Auf der Fahrt von New South Wales nach Queensland übernachteten wir kurz hinter der Grenze in der Nähe eines "Creek", eines Süßwasserbaches. Im Morgengrauen versuchte ich, in dem flachen Gewässer einen australisches Raubfisch zu überlisten. Prinzipiell rechnete ich vor allem mit Forellen und Barschen. Ich hatte schon eine halbe Stunde vergeblich gefischt, als ich die letzte beangelbare Stelle des Bächleins erreichte. Ich warf meinen Squirrel 61 Wobbler so weit wie möglich und führte ihn schnell mit kleinen "Twitches" im glasklaren Flachwasser. Nach ein oder zwei Kurbelumdrehungen hatte ich endlich einen Biss und deutliche Gegenwehr war zu spüren. Trotz leichten Gerätes war der Fisch, ein "Australian Bass", schnell gefangen. Mein Australischer Barsch, eine Fischart die die Australier hegen und pflegen, durfte natürlich weiterschwimmen.

Australian Bass (Macquaria novemaculeata) caught in a freshwater creek while spinfishing in Australia

Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) aus Australien

Flussmündung in den Südpazifik, South Pacific Estuary 15.02.2012

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Meine Rundreise durch Australien führte mich und einige Freunde nach Queensland, an die Ufer des Südpazifik. Wir übernachteten an einer netten, wenn auch sehr langweiligen Bucht. Dort war das Wasser noch etwa 100 Meter vom Ufer entfernt nur hüfttief. Schlechte Bedingungen für mich als Spinnfischer. Die Einheimischen angelten mit Natürködern und fingen allerlei kleine Fische, darunter auch kleine Haie und Rochen. Im Morgengrauen machte ich mich auf, um einen "Hotspot" zu befischen. Ich hatte gehört, dass sich eine Flussmündung in der Nähe befand und so ging ich in die beschriebene Richtung. Etwa 40 Minuten bzw. 4 Kilometer Strand später erreichte ich eine kleine Flussmündung (Estuary). Es war gerade Flut und so strömte Wasser vom Südpazifik in den Fluss. Ich positionierte mich an der Mündung und stellte fest, dass viele Kleinfische im Flachwasser schwammen und nach Futter suchten. Zuerst setzte ich auf einen Blinker. Nach 30 Minuten hatte ich schon 3 Fehlbisse gehabt, gute Bisse. Ich war mir nicht sicher, ob der Köder zu schnell war, oder die Raubfische einfach nur dahin bissen, wo kein Haken war. Ich entschloss mich, den Köder zu wechseln. Ich setze auf einen "Shirasu", eine Mischung auf Lipless Crankbait und Blinker. Der zweite Wurf brachte den ersten Fisch. Nach kräftiger Gegenwehr konnte ich einen Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) landen. Einige Würfe später folgte ein weiterer Flathead. Die Fische bissen alle auf den Kopf des Kunstköders, was meine Fehlbisse auf den Blinker erklärte. Zufrieden über den Fang mehrerer Flathead machte ich mich dann auf den langen Rückweg zu meinen nicht-angelnden Freunden, die gerade aufgestanden waren.

Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) caught in an estuary while spinfishing in Australia

Kalmar (Squid) auf Squid Jig aus Queensland, Australien

Südpazifik bei Fraser Island, South Pacific 15.02.2012

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Nachdem wir Fraser Island besucht hatten, übernachteten einige Freunde und ich ganz in der Nähe der Insel auf einem Rastplatz. In der unmittelbaren Umgebung unseres Parkplatzes war eine anglerisch sehr interessante Bucht. In der Abenddämmerung versuchte ich anfangs mit Blinkern und großen Wobblern einen Raubfisch zu überlisten, was allerdings ohne Erfolg blieb. Um auch die Bodenregion der sandigen Bucht befischen zu können, montierte ich im Anschluss verschiedene Gummifische, zuletzt einen etwa 10 cm langen chartreusen Köder. Sobald der Gummifisch in Ufernähe war, konnte ich nun einige Kalmare (Squid) sehen, die meinen Köder verfolgten und gelegentlich attackierten. Es stellte sich jedoch als unmöglich heraus, die durchaus interessierten Squids mit dem Einzelhaken sicher zu fangen. Immer wieder stürzten sich die kleinen Tintenfische auf den Kunstköder, ohne das auch nur ein einziges Mal einer hängen geblieben wäre. Ich beeilte mich, um aus dem Auto einen Köder zu holen, der genau für die Situation konzipiert wurde. Wenig später fischte ich an der gleichen Stelle einen "Squid Jig", einen mit zwei Reihen widerhakenloser Haken besetzten kleinen Wobbler. Die Kalmare interessierten sich leider nichts besonders für den neuen Köder, schließlich packte aber doch noch einer zu - und blieb hängen. Ich musste mit der Landung im Anschluss nur noch warten, bis der Squid seine gesamten Tintenvorräte verspritzt hatte.

Squid caught in the South Pacific near Fraser Island (Australia) on a Squid Jig

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