Zander (Sander lucioperca) beim Angeln auf der Elbe

Elbe bei Hamburg 28.07.2013

Ein gemeinsamer Angeltag führte Alex, Jannik und mich an bzw. auf die Elbe. Nach verhaltenem Beginn wechselten wir einige Male die Angelstelle. Nach einiger Zeit des Angelns hatte jeder von uns ein paar recht kleine Zander fangen können. Ohne etwas grundlegend anders gemacht zu haben, änderte sich dies bei mir schlagartig mit dem nächsten Biss. Deutlich stärkere Gegenwehr deutete auf einen größeren Zander, was sich kurz darauf bewahrheitete. Ich spürte das Fluoracarbon meines Vorfaches über die Zähne des Zanders reiben und war mir damit etwas sicherer, dass dieser den Gummifisch gut genommen hatte. Nach der Landung war der Köder glücklicherweise schnell entfernt und meine Freude groß, einen so schönen großen Zander von gut über 70 cm Länge gefangen zu haben.

Zander (Sander lucioperca) bei Angeln auf der Elbe

Großer Zander beim Angeln mit Gummifisch

Elbe bei Hamburg 28.07.2013

Unser Angeltag auf der Elbe hatte uns nach einigen Stunden bereits einige schöne Fische gebracht, diese waren jedoch bisher meist kleiner als 50 cm lang gewesen. Janniks nächster Fischkontakt änderte dies jedoch, denn er begann mit einer vehementen Flucht und einer Gegenwehr, die auf einen größeren Fisch schließen ließ. Kurz darauf konnte er diesen tollen, 78 cm langen Zander aus der Nähe genauer betrachten.

Großer Zander (Sander lucioperca) beim Angeln mit Gummifisch

Zander auf Gummifisch beim Angeln in der Elbe

Elbe bei Hamburg 28.07.2013

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Viele Würfe mit diversen Gummifischen brauchte es, bis der erste Zander dieses Angeltages auf der Elbe anbiss. Ein Stellenwechsel sorgte dann für einige weitere kleine Zander, jedoch ohne Kontakt zu wirklich großen Fischen. Im Verlauf des Gezeitenwechsels nahmen die Bisse nochmals ab, trotzdem warfen wir unermüdlich weiter unsere Köder aus. Schließlich endete meine "Beißflaute" mit einem guten Biss und kurz danach mit einer krummen Rute. Dumpfe Kopfstöße ließen auf einen guten Zander schließen und verdrängten die Sorge um eine gehakte Großbrasse, welche ebenfalls eine Spinnrute in die Knie zwingen kann. Kurz darauf durfte ich diesen tollen, 80 cm langen Zander für ein schnelles Foto in den Händen halten. Großartig.

Zander (Sander lucioperca) auf Gummifisch beim Angeln in der Elbe

Black Rockfish (Sebastes melanops) beim Angeln in Kanada

Vancouver Island, Pacific Rim (British Columbia, Kanada) 22.06.-04-07.2013

Zusammen mit meiner Freundin reiste ich einige Zeit durch den Westen Kanadas, besser gesagt hautpsächlich über die beeindruckende Insel "Vancouver Island". Natürlich hatte ich Angelgerät dabei und um es kurz zu machen, meine Sportex Seastar Travel Rute mit 90 -160g WG in Kombination mit einer Shimano Rarenium 5000 Rolle bewährte sich immer wieder. Das Gerät warf 3- 80g Köder und musste kiloschwere Fische über Klippen heben, zum Beispiel den hier zu sehenen Rockfish. Im wunderschönen Pacif Rim National Park gab es mehrere schöne Felsformationen an der Küste, von denen man das gefährliche, aber auch erfolgreiche "Rockfishing" betreiben konnte. Kleine Gummifische bewährten sich meist, so auch an dieser Stelle und es gelang mir dirkt mehrere Rockfish (Black Rockfish, Sebastes melanops) zu fangen. Dieser Fischart scheint im Küstenbereich des Pazifiks dieser Region recht verbreitet zu sein, wobei ich beim Angeln Rockfish dieser Größe eher selten fing. Auf dem Bild schaut noch das Ende des Gummifisches (Lunker City Swimfish, 3,75 inch) aus dem Maul. Catch and Release.

Black Rockfish (Sebastes melanops) beim Angeln in Kanada

Quillback Rockfish (Sebastes maliger) beim Bootsangeln

Vancouver Island, Campbell River (British Columbia, Kanada) 22.06.-04-07.2013

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Der (Angel-)Urlaub führte uns in die selbsternannte "Lachshauptstadt der Welt", Campbell River, gelegen im Osten Vancouver Islands. Da das Angeln vom Ufer auf die zahlreichen Meeresfische quasi unmöglich war, entschied ich mich nach einigem Überlegen, eine extrem teure geguidete Bootstour zu buchen. Am einem sonnigen Morgen ging es für vier Stunden auf den Pazifik unmittelbar vor die Küste, direkt zwischen eine der vielen Inseln. Da alle anderen Angler Ihre Lachse beim Trolling fingen, taten wir es Ihnen gleich. Genauer gesagt muss man sagen, dass dort scheinbar zu 90% Trolling betrieben wird, schlichtweg wegen der Effektivität. Da unser Guide den Downrigger bediente, vertrieb ich mir die Zeit mit Blinkern, was aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und tief stehender Fische vergeblich bleiben sollte. In unseren vier Angelstunden hakten wir sechs Lachse, von denen wir vermutlich aufgrund der widerhakenlosen Einzelhaken (barbless single hooks) gerade einmal zwei landen konnten. Diese waren untermaßig und wurden sofort zurückgesetzt. Ganz am Ende der Tour war die Rute noch einmal krumm. Auf 70m Tiefe hatte ein Rockfish gebissen, genauer gesagt ein Quillback Rockfish (Sebastes maliger). Der urige Fische durfte nach dem Foto wieder weiterschwimmen.

Quillback Rockfish (Sebastes maliger) beim Bootsangeln in Campbell River

Königslachs, Chinook Salmon beim Angeln in Kanada

Vancouver Island, Pacific Rim (British Columbia, Kanada) 22.06.-04-07.2013

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Der gemeinsame Urlaub (mit Angelgerät) hatte mich und meine Freundin bereits an verschiedene Orte auf Vancouver Island geführt. Zwischenzeitlich hatte ich beim Trolling in Campbell River auch schon Lachse gefangen, aber irgendwie zählten die nicht so wirklich für mich. In den zahlreichen Flüssen der Region hatte ich auf Spinner und Blinker ebenfalls Lachse fangen können, es handelte sich aber grob gesagt um Klein- und Kleinstlachse, alle unter 30 cm. Im Westen der Insel konnte ich eines Morgens beim "Rockfishing" kleine (Köder-)Fische sehen, die in großer Zahl an der Oberfläche fraßen. Immer wieder blitzten große silberne Flanken unter dem Schwarm auf und große Fische schwammen blitzschnell davon. Ich ahnte natürlich, dass nun die Stunden der Lachsköder gekommen war. Mit verschiedenen Blinkern, vorschriftsmäßig ausgestattet mit widerhakenlosen Einzelhaken (barbless single hooks) versuchte im mein Glück. Es gab Attacken, Nachläufer und einige Aussteiger. Schließlich blieb doch noch ein schöner Königslachs, Chinook Salmon (Oncorhynchus tshawytscha) hängen und ich war überglücklich. Catch and Release. Man beachte den Befall mit "Sea louse, Sea lice", einem verbreiteten und gefährlichen Parasiten für Lachse.

Königslachs, Chinook Salmon (Oncorhynchus tshawytscha) beim Angeln in Kanada mit Parasitenbefall (Sea louse)

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