Barsch aus der Elbe bei Hamburg beim Angeln mit Kunstköder

Elbe (Hamburg) 14.07.2012

Noch einigen Erfolgen, zwischenzeitlich aber auch Misserfolgen beim Angeln an der Elbe, zog es mich nun erneut an den großen Strom bei Hamburg. Zusammen mit einem Angelfreund befischten wir vor allem Stellen, an denen das Wasser in irgend einer Form verwirbelt wurde, beispielsweise Kanal- und Hafeneinmündungen. Wir mussten warten, bis der Tidenstand der Elbe bereits einige Zeit gefallen war, um auf den Steinpackungen fischen zu können. Erfahrungsgemäß sind die Zander und Barsche in der gezeitenabhängigen Elbe meist nicht weit draussen zu finden, sondern in der Nähe der Steine. Dort zu Angeln bedeutet jedoch auch eine hohe Gefahr für Hänger, was allerdings für einen schönen Fisch in Kauf genommen werden sollte. Unsere Strategie, die Steinpackungen und deren Übergang zum Flussbett hin abzufischen, brachte uns einige kleinere Zander sowie mir diesen tollen Barsch.

Barsch aus der Elbe bei Hamburg beim Angeln mit Kunstköder an der Steinpackung

Zander aus der Elbe beim Angeln mit Gummifisch

Elbe (Hamburg) 29.05.2012

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Wieder einmal zog es mich an die Elbe, um dort den Räubern des Tidenstroms nachzustellen. Mein Plan war es, zuerst auf Zander zu Angeln und dann, je nach Aktivität, auch die Rapfen gezielt zu befischen. Zusammen mit einigen Angelfreunden angelten wir, weil es sich als effektiv erwiesen hat, direkt an den Steinpackung. Leider ist diese fängige Region auch der Bereich, in dem die meisten Köder verloren gehen. Nichts desto trotz versuchten wir es hier und nahmen damit in Kauf, dass der ein oder andere Gummifisch unweigerlich permanenter Bestandteil der Steinpackung und Muschelbänke wurde. Erfahrungsgemäß ziehen die Zander sehr stark im Strom umher und es ergeben sich klare Zeitfenster, in denen es eben besonders gut beißt. Leider sind diese schwer vorher zu bestimmen und so heißt es meistens, dass man geduldig weiterangeln muss, bis etwas passiert. Genau das passierte mir, bzw. meinem Gummifisch irgendwann und die Rute war krumm. Wenig später konnte ich diesen tollen Zander vor die Linse halten. Das Angeln brachte mir und den anderen noch einige kleinere Zander, aber sowohl kräfte- als längenmäßig konnten sie den fotografierten Zander (Sander lucioperca) nicht mehr einholen.

Zander aus der Elbe beim Angeln mit Gummifisch an der Steinpackung

Aland (Ide, Leuciscus idus) beim Angeln mit Brot

Elbe (Hamburg) 27.05.2012

Zusammen mit einem Angelfreund war ich an der Elbe unterwegs, um mit diversen Kunstködern den Barschen, Zandern und eventuell auch Rapfen nachzustellen. Das Angeln auf die Raubfische klappte auch einigermaßen gut, allerdings entdeckten wir an einer Stelle etwas Ungewöhnliches. Große Alande zogen immer wieder in der Nähe einer markanten Struktur an der Oberfläche entlang. Ich konnte nicht widerstehen und pausierte das Angeln auf Raubfische für den Moment, opferte mein Pausenbrot und fütterte es zum Teil an. Schnell begannen die Alande (Ide, Leuciscus idus) das Brot zu fressen. Aus Ermangelung an kleinen Einzelhaken kramte ich eine Mormyschka aus meiner Köderbox, piekte ein Stück Brot auf und wartete. Die großen Alande schienen genau zu wissen, wo der Haken versteckt war, denn sie fraßen mit Ausnahme des präparierten, alle Brotstücke auf der Wasseroberfläche. Schließlich biss aber noch ein kleinerer Aland an und konnte so für dieses Foto gewonnen werden. Oberflächenangeln mit Brot war für mich selten so spannend.

Aland (Ide, Leuciscus idus) beim Angeln mit Brot und Mormyschka in der Elbe

Dicker Waller beim Angeln in Niedersachsen

Niedersachsen 19.05.2012

Thomas und Marco konnten in den vergangenen Jahren bereits sehr viele Waller beim Angeln in Frankreich und Spanien überlisten, hatten es aber bisher noch nicht gewagt, die großen Raubfische auch die Deutschland zu beangeln. Die Welsbestände sind hierzulande allerdings keinesfalls schlecht, ebenso werden teils kapitale Fische (>2,30 m) gefangen. Lediglich die Verteilung der Waller scheint viel ungleichmäßiger als im südeuropäischen Ausland zu sein. Trotzdem testeten die beiden Angler ein Großgewässer in Niedersachsen an, an dem sie eine Nacht probefischten. Bereits die erste Angelnacht führte zu Bissen, bei denen es jedoch blieb. Eine Wiederholung brachte dann zwei tolle Fische, darunter diesen schönen Waller von knapp 1,70 Meter für Thomas. Obwohl das Angeln auf Welse in Deutschland sicherlich schwieriger ist als anderswo, sollte man es nicht unterschätzen.

Dicker Waller beim gezielten Angeln auf Wels in Niedersachsen

Barsch beim Angeln mit Keitech Easy Shiner Gummifisch

See im Raum Göttingen 15.05.2012

Eine kurzfristig entschiedene Angeltour führte Marco an einen See, an dem er zuvor nur selten geangelt hatte. Der starke Bewuchs am Ufer sowie das nicht allzu tiefe und recht warme Wasser mussten bei der Köder- und Zielfischwahl beachtet werden. Marco wollte es an diesem Tag auf Barsche probieren und montierte einen kleinen Gummifisch der Marke Keitech. Recht schnell konnte er einen ersten kleineren Barsch fangen, dabei blieb es dann aber auch für eine Weile. Gegen Abend hatte er dann größeren Erfolg und ein besserer Barsch (siehe Foto) schnappte seinen Easy Shiner Gummifisch.

Großer Barsch (Perca fluviatilis) beim Angeln in einem See mit Keitech Easy Shiner Gummifisch

Schöne Schleie (Tinca tinca) beim Angeln in der Spree

Spree in Brandenburg 13.05.2012

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Während eines Besuchs in Brandenburg hatte ich einen Vormittag lang Zeit, mit der Matchrute loszuziehen und auf die Friedfische der Spree, vorzugsweise die Schleie zu angeln. Ein erster Versuch im März scheiterte noch wegen des sehr schlechten Wetters, aber nun, Anfang Mai, sahen die Bedingungen zum Angeln schon viel besser aus. Ich entschied mich wegen der hoch stehenden Sonne einen tieferen Abschnitt des Spreealtarmes zu befischen. Direkt neben den Seerosen, in etwa 2 m Wassertiefe, fütterte ich vor dem Angeln eine Mischung aus Grundfutter und Dosenmais an. Ich ließ die Stelle etwas ruhen und baute in der Zwischenzeit meine Matchrute auf. Wenig später verankerte ich das Boot, warf meinen auf Grundhöhe ausgeloteten Waggler dicht an die Seerosen heran und wartete. Zwei Stunden, einige Brassen, Rotaugen und Rotfedern später tauchte meine Pose erneut ab. Nach dem Anschlag stieß ich auf heftige Gegenwehr. Es gelang mir den Fisch daran zu hindern, sich zwischen den Seerosen festzusetzen und zu befreien. Kurz darauf konnte ich dann endlich meinen Zielfisch landen, meine erste Schleie (Tinca tinca) seit Jahren.

Tolle Schleie (Tinca tinca) beim Angeln in der Spree, gefangen zwischen den Seerosen.

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