Slideshow Angelbilder

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Starker Wels beim Angeln im winterlichen Spanien

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) Februar 2012

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Thomas wollte etwas ungewöhnliches versuchen und fuhr mitten im Winter nach Spanien, um dort auf die Waller des Embalse de Mequinenza zu fischen. Das Angeln gestaltete sich bei starkem Wind und Temperaturen deutlich unter 10 Grad Celsius recht schwer. Schon die erste Aufgabe, der Fang der Köderfische, war eine Herausforderung. Irgendwie schaffte er es aber, in 20 Metern Wassertiefe Köderfische zu stippen. Noch etwas tiefer, teilweise in über 25 Metern Tiefe, bot er schließlich die Köder an. Es dauerte nicht lange und Thomas hatte herausgefunden, wie er die trägen Waller überlisten konnte. Zu seiner Freude brachte das winterliche Angeln auf Wels vor allem dicke Brocken, Waller über 2 Meter, an den Haken. Immer wieder waren längere Beißpausen zu verkraften, aber am Ende konnte er auf einige gefangene Großwaller zurückblicken. Das Foto zeigt einen starken Waller von über 2,30m.

Foto vom Angeln in Spanien mit langem Wels. Wallerangeln mit Erfolg.

Fetter Schuppenkarpfen beim Angeln mit Gummifisch

Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011

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Bei unserer gemeinsamen Tour nach Spanien zum Angeln am Embalse de Mequinenza (auch Mer de Aragon bzw. Caspe Stausee) hatten wir es vor allem auf die Raubfische abgesehen. Meistens angelten wir mit Gummiködern, in der Regel dann mit Gummifischen um 10 cm Länge. Neben vielen Zandern und Flussbarschen stiegen gelegentlich dicke Schuppenkarpfen ein. Besonders an den felsigen Steilkanten "knallten" die Rüssler gelegentlich auf den Kunstköder. Wir vermuten, dass die Fische sich darauf eingestellt haben, Flusskrebse blitzschnell zu verfolgen und einzusaugen und diese letztlich mit unseren Ködern verwechseln.

Schuppenkarpfen beim Angeln mit Gummifisch

Kapitaler Waller beim Angeln in Frankreich

Südfrankreich 17.06.2011

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Nils präsentiert hier (zu Recht) stolz einen weiteren kapitalen Waller, den er beim gezielten Angeln auf diese Fischart in Frankreich überlisten konnte. Zum Einsatz kommen bei ihm für diese Angeltechnik neben schwerem Gerät (0,60 mm geflochtene Schnur incl. entsprechender Ruten und Rollen) auch relativ große Köderfische von 1 kg bis zu mehreren Kilogramm. Nachdem er die Köder ausgelegt hat, wartet Nils bei seinen Touren darauf, dass der Waller den Köderfisch findet und schließlich inhaliert. Da die Köder für gewöhnlich an einem Ast festgebunden oder mit einer Bojenmontage gespannt sind, wird der Waller nach dem Biss die dünne (0,30 mm monofile) Schnur schnell "sprengen" und sich damit vorhaken. Nach einem weiteren Anschlag ist der Fisch in der Folge sicher gehakt. Häufig passiert er allerdings, dass der Waller nach dem Biss bereits die Rute im Rutenhalter mit voller Gewalt nach unten reißt und die Bremse das erste Mal zum Einsatz kommen muss. In einem solchen Fall ist ein weiterer Anschlag unnötig und es gilt den Raubfisch sicher zu landen.

Kapitaler Waller (Wels) beim Angeln in Frankreich

Schuppenkarpfen beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

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Der dritte Angeltag zusammen mit Thomas am Embalse de Mequinenza begann spektakulär. Wir brachen nach einer kalten Nacht wieder früh morgens mit unserem gemieteten Boot auf. 13,5 PS brachten uns schnell ans Ziel. Wir hatten uns eine Stelle ausgesucht, an der sich steil abfallende Felswände unter Wasser fortsetzten. Nach mehr oder weniger gezielten Würfen direkt an die Steilwände, jiggten wir unsere Köder mit kleinen Sprüngen ins Tiefe, wobei nach 3-4 Jigsprüngen meist schon eine Tiefe von 10 Metern oder mehr erreicht war. Tiefer als 12 Meter fingen wir schlecht, außerdem fischten wir dort nur ungerne, da anbeißende Zander beim Drill an die Wasseroberfläche einem potentiell tödlichen Druckabfall ausgesetzt sind. Ein weiterer Wurf an die Felswand bescherte mir einen hammerharten Biss. Mein fluofarbener Walleye Assassin Gummifisch am 14g Bleikopf hatte einen Abnehmer gefunden, der jetzt munter Schnur von der Rolle nahm. Ich ahnte Schlimmes, einen Waller. Dann aber kam der Fisch zum Stillstand und ich konnte wieder einige Meter der 0,12er Schnur einkurbeln. Nach weiteren, teils beeindruckenden Fluchten konnte ich einen dicken und wunderschönen Schuppenkarpfen landen. Wie zu sehen, hatte er den Köder wirklich gefressen, ein Phänomen, das am Caspestausee häufiger zu beobachten ist.

Wunderschöner Schuppenkarpfen beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Schwarzbarsch beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

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Kurz vor Ende unserer gemeinsamen Angeltour am Embalse de Mequineza meinte es das Wetter nicht mehr so gut mit Thomas und mir. Am fünften Tag auf dem großen Stausee war es sehr windig geworden. Unsere erprobten und erfolgreichen Stellen an den steil abfallenden Kanten konnten wir praktisch nicht mehr befischen. Ein Versuch vertikal misslang, da die die Drift selbst mit schweren Bleien nicht zu beherrschen war. Ohne E-Motor und Driftsack stecken wir in der Patsche. Um den Angeltag zu retten, fuhren wir flache, halbwegs windgeschütze Buchten an. Dies brachte uns einige Zander, wenn auch nur kleine unter 50 cm. Wir haderten ein wenig mit unserem Schicksal über 95 Prozent des Wassers nicht befischen zu können, warfen aber fleißig weiter. Ich probierte aus, ob nicht vielleicht auch Fische direkt im Unterholz der versunkenen Bäume und deren Wurzeln zu fangen waren. Mit einem natürlich gefärbten Gummifisch mit Brauntönen machte ich kurze aber gezielte Würfe direkt zwischen die Bäume. In vielleicht 1 Meter Wassertiefe erwartete ich bei 11 Grad Wassertemperatur nicht unbedingt die Zander, aber was solls. Ein harter Anbiss riss mich aus meinen Gedanken. Kurz darauf sprang der gehakte Fisch aus dem Wasser. Einmal, zweimal, dreimal. Komisch eigentlich. Plötzlich wurde mir klar, dass offensichtlich ein Schwarzbarsch, kein schlechter zudem, zugepackt hatte. Sekunden später war mein Überraschungsfisch zum Greifen nah am Boot. Die Angst den Exoten zu verlieren war groß, aber irgendie musste er ja gelandet werden. Ein beherzter Griff an die beeindruckend dicke Unterlippe des Black Bass beendete den Drill und mein Bangen. Es war geschafft, der Tag gerettet. Einen Schwarzbarsch wollte ich immer mal fangen, jetzt hatte es zufällig geklappt. Von dem schönen Tier verabschiedete ich mich mit einem gemeinsamen Angelfoto, dann durfte der Barsch wieder zurück in seinen Unterstand.

Schwarzbarsch (largemouth bass) beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Starker 78 cm Rapfen beim Angeln in der Weser

Weser 01.10.2010

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Anfang Oktober fischten Marco und ich in der Hoffnung auf große Zander einen Tag lang an der Weser. Obwohl wir es in erster Linie auf die Stachelritter abgesehen hatten, probierten wir zahlreiche Techniken aus, um auch die anderen Raubfische nicht zu übersehen. Direkt zu Beginn des Angeltages beobachteten wir einen jagenden Rapfen, der mit lautem Klatschen kleine Köderfische an der Oberfläche attackierte. Während ich in der folgenden Zeit eine Reihe von Twitchbaits fischte, blieb Marco beharrlich beim Jiggen von großen Gummifischen und störte sich nicht weiter an den Rapfen. Möglicherweise war die Trübung des Weserwassers dafür verantwortlich, dass meine Wobbler unbeachtet blieben und Marco genau die richtige Technik gewählt hatte. Dieser tolle Asp (Rapfen) knallte kurz darauf auf Marcos Gummifisch und konnte nach kurzem Drill für ein Angelfoto posieren.

Starker 78 cm Rapfen beim Angeln in der Weser

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