Angelbilder 2011

Alle unsere Angelbilder aus dem Jahr 2011.

Flunder auf bewegten Fischfetzen aus Bremerhaven

Bremerhaven Fischereihafen 19.04.2011

Da ich für einige Zeit in Bremerhaven bleiben würde, stand für mich fest, dass ich diesen Aufenthalt mit regelmäßigen Angeltouren verfeinern müsste. Zuerst war die Frage, wo und vor allem auf was man Fischen kann. Relativ hohe Saltzgehalte in der Weser und in der Häfen stellten mich vor ein Problem. Im Gespräch mit einheimischen Anglern war schnell klar, dass der Bestand an Plattfischen - vor allem Flundern - gut war. Auch von Aalen wurde berichtet. Es handelte sich damit um Fischarten, die einen Spinnfischangler wie mich ein wenig ins Schwitzen bringen können. Der erste Versuch einen "Butt" mit kleinen Kunstködern am C-Rig zu fangen misslang. Etwas genervt fischte ich Tags darauf mit einem kleinen Fischfetzen (Hering) am Carolina-Rig. Ich ließ den Köder etwa 1 Minute vor dem nächsten Anziehen liegen. Bei schnellerem Zupfen bekam ich keine Bisse. Interessierte Plattfische waren nicht zimperlich und machten sich schnell durch ein deutliches Geradeziehen des Schnurbogens bemerkbar. Schnell hatte ich eine Flunder gelandet und als Beweis abgelichtet.

Flunder auf bewegten Fischfetzen aus dem Fischereihafen in Bremerhaven

Eine Bachforelle beim Spinnfischen

Leine 09.04.2011

Thomas zog es an den kleinen Fluss Leine, um dort mit der Spinnrute einige Forellen zu fangen. Seine bevorzugte Technik zum Forellenfang im Frühjahr ist das aktive Fischen mit kleinen Gummiködern. Bereits nach kurzer Zeit konnte er auf diese Methode die erste kleine Forelle fangen. Der Anfang war geglückt und in den folgenden Stunden folgten noch weitere kleinere Salmoniden. Die auf dem Angelbild zu sehende Bachforelle war die größte Forelle des Tages und hatte auf einen kleinen Gummifisch gebissen.

Eine Bachforelle beim Spinnfischen aus der Leine

Eine schöne Äsche beim Angeln mit Gummifisch

Leine 09.04.2011

Thomas hatte schon lange auf eine Spinnfischtour an die Leine gewartet. Mit einem kleinen roten Gummifisch, den er nah an Unterständen wie Wurzeln und Bewuchs fischte, gelang ihm an diesem Tag ein ganz besonderer Fang. Nach einigen kleineren Forellen schnappte ein anderer Fisch aus der Familie der Salmoniden zu, eine Äsche. Leider sind die Äschenbestände in der Leine und vielen anderen Gewässern stark zurückgegangen, der Fang ist vielerorts eine Rarität. Eine gefangene Äsche sollte deshalb mit Bedacht behandelt und wo möglich und erlaubt auch zurückgesetzt werden. Unsere Erfahrung zeigt, dass Äschen regelmäßig kleinere Kunstköder nehmen. Wir konnten bereits mit kleinen 2er Spinnern, Gummifischen und kleinen Wobblern fangen.

Eine schöne Äsche auf Gummifisch aus der Leine

Frontalaufnahme eines großen Zanders aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Endlich war es soweit, die Reise zu Thomas nach Spanien stand unmittelbar bevor. Wir planten 10 Tage lang die Raubfische des oberen Ebrostausees, des Embalse de Mequinenza zu befischen. Ganz oben auf unserer Liste stand der Zander, dessen Population am Embalse wir als ausreichend groß einschätzten, um regelmäßig einen Fisch ans Band zu bekommen. Soviel zur Theorie. Zuerst musste ich nach Spanien zu Thomas reisen, dann stand noch eine 500 Kilometer lange Autofahrt quer durch die Region Aragonien an, aber was macht man nicht alles um einen Fisch zu fangen. Nach Hinflug und 6 Stunden Fahrt durch teilweise wüstenähnliche und menschenleere Gebiete waren wir da, das "Catfish Camp Caspe" lag vor uns. Zusammen mit dem freundlichen holländischen Betreiber des Camps, Gerd, klärten wir alles Nötige um das Appartement und das 13,5 PS Boot nutzen zu können und entluden kurz darauf so schnell wie möglich unser Auto. Eine Stunde später waren die Ruten montiert, die Köder geladen und wir standen am Jachthafen. "Wow, was für ein großes Teil" dachte ich mir beim Anblick des Stausees, dabei war von dem 110km Embalse de Mequinenza nur eine langgezogene Biegung zu sehen. Wir ließen das Boot an und fuhren zu einigen Stellen, die wir uns auf Satellitenbildern ausgeschaut hatten. Da es schon 17 Uhr war, blieben uns maximal 2 Stunden bis zum Sonnenuntergang. Mit einem ca. 10 cm langen Gummifisch konnte Thomas schnell den ersten Zander fangen, ein tolles Exemplar von knapp über 60 cm. Ich verlor einen Zander beim Versuch der Handlandung, dann war unser erster Angeltag schon vorbei.

Frontalaufnahme eines großen Zanders aus dem Embalse de Mequinenza

Schöner Zander auf Relax Kopyto aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Den Beginn des zweiten Angeltags im Catfish Camp Caspe konnte ich kaum erwarten, unter anderem deshalb, weil es in unserer Wohnung ohne Heizung nachts beinahe Null grad geworden war. Ich freute mich auf die Sonne und zusammen mit Thomas brachen wir früh morgens auf, um ein paar Raubfische zu fangen. Wir steuerten wieder die felsigen Kanten an, an denen wir Tags zuvor zwei Zander gehakt hatten, konnten aber außer einem kleinen Zander nicht viel erbeuten. Ein langgezogener Flachwasserbereich brachte die Wende und einige schöne Zander bis 55cm. Diesen Fisch konnte ich auf einen 6,5cm langen Kopyto Gummifisch in natürlichem grün fangen und releasen, wie es hier üblich ist.

Schöner Zander auf Relax Kopyto aus dem Embalse de Mequinenza

Dicker Zander auf Gummifisch aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Der zweite Angeltag zusammen mit Thomas im Catfish Camp Caspe ging gut weiter. Nachdem wir einige Zander im Flachen fangen konnten, waren diese Stellen scheinbar ausgefischt. Gegen Mittag versuchten wir es wieder im Tiefen, was Bereiche zwischen 6 und 10 Meter meint. "Bang", die eben noch langsam im Bogen sinkende Schnur an Thomas Rute wurde ruckartig geradegezogen. "Das ist ein Guter" freute sich Thomas und wenig später landete er diesen 69 cm langen Zander (Sander lucioperca). Das wunderschöne Tier hatte einen fluofarbenen kleinen Gummifisch von 10 cm Länge voll inhaliert und musste vor dem Foto erst einmal davon befreit werden.

Dicker Zander (Sander lucioperca) auf Gummifisch aus dem Embalse de Mequinenza

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