Angelbilder Zander

Angelbilder der Fischart Zander (Sander lucioperca).

Schöner Zander im Spätherbst beim Angeln mit Gummifisch

Niedersachsen 19.11.2011

Nach einer kurzen Phase etwas schlechterer Fänge ging es bei Marco wieder aufwärts. Mitten in der Herbst-Raubfischsaison 2011 konnte er in den letzen Tagen in tiefen Seeabschnitten immer mehr Barsche und Zander fangen. Sowohl geworfen (gejiggt) als auch vertikal brachten Gummiköder um 10 cm gute Erfolge. Obwohl die Anzahl der gefangenen Raubfische zunehmend besser wurde, blieben die großen bisher aus. Auch der hier präsentierte Zander ist nicht besonders groß, aber dafür schön kräftig und er macht Mut auf mehr.

Schöner Zander im Spätherbst beim Angeln mit Gummifisch

Elbzander auf Gummifisch (Lunker City 4,5'' Shaker)

Elbe 04.07.2011

Um meinem Cousin das Zanderangeln an der Elbe etwas näher zu bringen, zogen wir zusammen für ein paar Stunden los. Auf das Wetter und die Tidenverhältnisse konnten wir dabei keine Rücksicht nehmen, trotzdem war ich guten Mutes einen Fisch zu fangen. Angekommen am Fluss zeigte sich dieser von seiner rauen Seite, es herrschten extreme Strömungsverhältnisse. Anfangs versuchten wir mit schlanken No-Action Shads hinter der Steinpackung unser Glück. Diese fanden leider keine Abnehmer, so dass wir noch zahlreiche andere Köder fischten. Kurz vor unserer geplanten Abreise konnte ich dann nah an der Steinpackung (mit größtem Risiko, welches mich auch Köder kostete) einen Fisch überzeugen. Die starken Druckwellen des 4,5 inch Shakers lockten einen nicht besonders großen, dafür aber sehr entschlossenen Zander an, der den Gummifisch zusammenfaltete und sicher hängen blieb. Der mutige Fisch wurde schnell nach dem Foto (vielen Dank dafür Markus) released. Mit der Gewissheit, dass es zwar einfachere Angelgewässer gibt, sich Beharrlichkeit aber im richtigen Moment immer wieder auszahlt, verließen wir das Elbufer.

Elbzander auf Gummifisch (Lunker City 4,5 inch Shaker) beim Angeln

Schöner Zander auf Kunstköder

Nethestausee 05.06.2011

Nur etwa zwei Stunden blieben mir an diesem Wochenende, um am Nethestausee in Neuenheerse auf Zander zu angeln. Die Zeit war knapp, ich entschied mich nur einige besonders gute Köder auszuwählen und es auf Erfolg oder Misserfolg ankommen zu lassen. Mit drei oder vier Gummifischen und zwei kleinen Twitchbaits stand ich später am See und legte los. Fächerförmig warf ich interessante Stellen ab. Ich fischte fast ausschließlich einen kleinen Gummifisch am Texas-Rig, den ich mal hart am Grund anbot, dann wieder kurz darüber einholte. Die Variabilität des Köders machte andere Baits für mich vorerst überflüssig. Ich warf den Gummifisch auf kurze Distanz an vielversprechende Unterstände heran. Dies in schnellem Wechsel, um eine möglichst große Anzahl an Stellen abzufischen. Nach etwa einer Stunde bekam ich endlich, auf was ich so sehr gehofft hatte. Ein deutliches "Tock", klar zu unterscheiden von dem Gezuppel einiger kleiner Barsche zuvor, ließ mich hoffen. Der Anschlag einen Augenblick später schien erfolgreich gewesen zu sein und sogleich setzte sich der Zander (davon konnte ich nun ausgehen) in Bewegung. Nach schnellem Drill kescherte ich zufrieden diesen knapp 60 cm langen Zander und machte als Andenken an den gelungenen Kurztripp ein Foto.

Schöner Zander beim Angeln mit Kunstköder (Gummifisch am T-Rig) aus dem Nethestausee.

Frontalaufnahme eines großen Zanders aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Endlich war es soweit, die Reise zu Thomas nach Spanien stand unmittelbar bevor. Wir planten 10 Tage lang die Raubfische des oberen Ebrostausees, des Embalse de Mequinenza zu befischen. Ganz oben auf unserer Liste stand der Zander, dessen Population am Embalse wir als ausreichend groß einschätzten, um regelmäßig einen Fisch ans Band zu bekommen. Soviel zur Theorie. Zuerst musste ich nach Spanien zu Thomas reisen, dann stand noch eine 500 Kilometer lange Autofahrt quer durch die Region Aragonien an, aber was macht man nicht alles um einen Fisch zu fangen. Nach Hinflug und 6 Stunden Fahrt durch teilweise wüstenähnliche und menschenleere Gebiete waren wir da, das "Catfish Camp Caspe" lag vor uns. Zusammen mit dem freundlichen holländischen Betreiber des Camps, Gerd, klärten wir alles Nötige um das Appartement und das 13,5 PS Boot nutzen zu können und entluden kurz darauf so schnell wie möglich unser Auto. Eine Stunde später waren die Ruten montiert, die Köder geladen und wir standen am Jachthafen. "Wow, was für ein großes Teil" dachte ich mir beim Anblick des Stausees, dabei war von dem 110km Embalse de Mequinenza nur eine langgezogene Biegung zu sehen. Wir ließen das Boot an und fuhren zu einigen Stellen, die wir uns auf Satellitenbildern ausgeschaut hatten. Da es schon 17 Uhr war, blieben uns maximal 2 Stunden bis zum Sonnenuntergang. Mit einem ca. 10 cm langen Gummifisch konnte Thomas schnell den ersten Zander fangen, ein tolles Exemplar von knapp über 60 cm. Ich verlor einen Zander beim Versuch der Handlandung, dann war unser erster Angeltag schon vorbei.

Frontalaufnahme eines großen Zanders aus dem Embalse de Mequinenza

Schöner Zander auf Relax Kopyto aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Den Beginn des zweiten Angeltags im Catfish Camp Caspe konnte ich kaum erwarten, unter anderem deshalb, weil es in unserer Wohnung ohne Heizung nachts beinahe Null grad geworden war. Ich freute mich auf die Sonne und zusammen mit Thomas brachen wir früh morgens auf, um ein paar Raubfische zu fangen. Wir steuerten wieder die felsigen Kanten an, an denen wir Tags zuvor zwei Zander gehakt hatten, konnten aber außer einem kleinen Zander nicht viel erbeuten. Ein langgezogener Flachwasserbereich brachte die Wende und einige schöne Zander bis 55cm. Diesen Fisch konnte ich auf einen 6,5cm langen Kopyto Gummifisch in natürlichem grün fangen und releasen, wie es hier üblich ist.

Schöner Zander auf Relax Kopyto aus dem Embalse de Mequinenza

Dicker Zander auf Gummifisch aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Der zweite Angeltag zusammen mit Thomas im Catfish Camp Caspe ging gut weiter. Nachdem wir einige Zander im Flachen fangen konnten, waren diese Stellen scheinbar ausgefischt. Gegen Mittag versuchten wir es wieder im Tiefen, was Bereiche zwischen 6 und 10 Meter meint. "Bang", die eben noch langsam im Bogen sinkende Schnur an Thomas Rute wurde ruckartig geradegezogen. "Das ist ein Guter" freute sich Thomas und wenig später landete er diesen 69 cm langen Zander (Sander lucioperca). Das wunderschöne Tier hatte einen fluofarbenen kleinen Gummifisch von 10 cm Länge voll inhaliert und musste vor dem Foto erst einmal davon befreit werden.

Dicker Zander (Sander lucioperca) auf Gummifisch aus dem Embalse de Mequinenza

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