Kapitaler Schuppenkarpfen aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Der dritte Angeltag von Thomas und mir am Caspestausee ging sensationell weiter. Wir fischten etwa um die Mittagszeit, abermals an steil ins Wasser abfallenden Felsen, als Thomas Rute sich plötzlich im Halbkreis verneigte. Ein schwerer Fisch hatte seinen Gummifisch gepackt und zog scheinbar unvermeidbar ins Tiefe. Thomas war sich sicher, dass er gerade den zweiten Wels der Angeltour gehakt hatte. Nachdem der erste Waller verloren ging ohne das wir eine Chance gehabt hätten, sah es nun besser aus.

Kapitaler Schuppenkarpfen aus dem Embalse de Mequinenza

Schuppenkarpfen beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Der dritte Angeltag zusammen mit Thomas am Embalse de Mequinenza begann spektakulär. Wir brachen nach einer kalten Nacht wieder früh morgens mit unserem gemieteten Boot auf. 13,5 PS brachten uns schnell ans Ziel. Wir hatten uns eine Stelle ausgesucht, an der sich steil abfallende Felswände unter Wasser fortsetzten. Nach mehr oder weniger gezielten Würfen direkt an die Steilwände, jiggten wir unsere Köder mit kleinen Sprüngen ins Tiefe, wobei nach 3-4 Jigsprüngen meist schon eine Tiefe von 10 Metern oder mehr erreicht war.

Wunderschöner Schuppenkarpfen beim Angeln im Embalse de Mequinenza

65cm Zander im Sonnenuntergang aus Spanien

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Der zweite Angeltag zusammen mit Thomas am Embalse de Mequinenza neigte sich langsam dem Ende zu. Im Sonnenuntergang, was aktuell gegen 19 Uhr war, fuhren wir wieder in eine Flache Bucht. Wir hatten über den Tag verteilt beide über 10 Zander gefangen und waren zufrieden. Nun wollten wir sehen, ob sich dieses Ergebnis noch verbessern ließ. Ein Wurf an die Uferkante mit meinem 6,5 cm Kopyto bescherte mir einen kleinen Zander. Thomas fischte seinen kleinen Profiblinker Attractor eher parallel zum Ufer. Mit kleinen Sprüngen ließ er den Köder über den kiesigen Grund hüpfen.

65cm Zander im Sonnenuntergang aus dem Embalse de Mequinenza

Dicker Zander auf Gummifisch aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Der zweite Angeltag zusammen mit Thomas im Catfish Camp Caspe ging gut weiter. Nachdem wir einige Zander im Flachen fangen konnten, waren diese Stellen scheinbar ausgefischt. Gegen Mittag versuchten wir es wieder im Tiefen, was Bereiche zwischen 6 und 10 Meter meint. "Bang", die eben noch langsam im Bogen sinkende Schnur an Thomas Rute wurde ruckartig geradegezogen. "Das ist ein Guter" freute sich Thomas und wenig später landete er diesen 69 cm langen Zander (Sander lucioperca).

Dicker Zander (Sander lucioperca) auf Gummifisch aus dem Embalse de Mequinenza

Schöner Zander auf Relax Kopyto aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Den Beginn des zweiten Angeltags im Catfish Camp Caspe konnte ich kaum erwarten, unter anderem deshalb, weil es in unserer Wohnung ohne Heizung nachts beinahe Null grad geworden war. Ich freute mich auf die Sonne und zusammen mit Thomas brachen wir früh morgens auf, um ein paar Raubfische zu fangen. Wir steuerten wieder die felsigen Kanten an, an denen wir Tags zuvor zwei Zander gehakt hatten, konnten aber außer einem kleinen Zander nicht viel erbeuten. Ein langgezogener Flachwasserbereich brachte die Wende und einige schöne Zander bis 55cm.

Schöner Zander auf Relax Kopyto aus dem Embalse de Mequinenza

Frontalaufnahme eines großen Zanders aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

Endlich war es soweit, die Reise zu Thomas nach Spanien stand unmittelbar bevor. Wir planten 10 Tage lang die Raubfische des oberen Ebrostausees, des Embalse de Mequinenza zu befischen. Ganz oben auf unserer Liste stand der Zander, dessen Population am Embalse wir als ausreichend groß einschätzten, um regelmäßig einen Fisch ans Band zu bekommen. Soviel zur Theorie. Zuerst musste ich nach Spanien zu Thomas reisen, dann stand noch eine 500 Kilometer lange Autofahrt quer durch die Region Aragonien an, aber was macht man nicht alles um einen Fisch zu fangen.

Frontalaufnahme eines großen Zanders aus dem Embalse de Mequinenza

Marmor-Zitterrochen auf Pollito Federjig aus dem Mittelmeer

Mittelmeer (Spanien) 15.01.2011

Thomas fischt im Mittelmeer vor Spanien häufig und mit gutem Erfolg seine selbstgebauten Pollito Federjigs. Einen ganz besonderen Fang konnte er nach einer Sturmperiode landen. Im trüben Wasser wollte er probeweise nur für etwa 1 Stunde fischen. Als er einen seiner Federjigs (Pollito) in weiß/rosa testete, hatte er plötzlich Widerstand. Zuerst dachte er an einen Algenteppich, doch kurz darauf waren merkwürdige Kopfstöße zu spüren. Momente später zeigte sich ein mittelgroßer elektrischer Rochen (Zitterrochen) an der Wasseroberfläche.

Marmor-Zitterrochen auf Pollito Federjig aus dem Mittelmeer

Räuberischer Schuppenkarpfen aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Während des Raubfischangelns erlebten Thomas und sein Vater immer wieder verhaltene Bisse, denen nach dem Anhieb eine gewaltige Flucht folgte. Hinter diesem Phänomen steckten meist sehr große Schuppenkarpfen, die sich scheinbar räuberisch ernährten und die Gummifische einsaugten. Aus diesem Grund werden sie in diesem Bericht aus "Raubfische" mitgezählt. Die Karpfen waren allerdings bei der Jagd lange nicht so schnell wie Zander, Barsch und Co., sondern brauchten meistens eine kurze Jigpause, um den Köder zu inhalieren.

RRäuberischer Schuppenkarpfen aus dem Embalse de Mequinenza

Schöner Zander vom Boot aus dem Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Thomas und sein Vater fischten in Spanien vom Boot aus, da das unwegsame Ufer keine Möglichkeit für ein effektives Suchen und Beangeln der Fische bieten konnte. Sobald die Fische gefunden waren, konnten sich die beiden meist auf mehrere Zanderkontakte freuen. Mit guten Längen um 60cm lieferten die Raubfisch am mittelschweren Gerät tolle Kämpfe und ließen die Angelzeit zu echter Arbeit werden. Einige Male in den 3 Tagen, die die beiden Angler am Caspe Stausee verbrachten, stieg auch ein Waller beim Jiggen ein.

Schöner Zander vom Boot aus dem Embalse de Mequinenza

Zander aus dem Caspe Stausee, Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 01.12.2010

Thomas und sein Vater fischten einige Tage zusammen in Spanien. Thomas zeigt einen Zander, den er mit seinem Gummifisch zum Anbiss verleiten konnte. Fische zwischen 50-70cm machten den absoluten Großteil der gelandeten Zander aus, wobei ebenso ganz kleine Fische gefangen wurden, während Kapitale ausblieben. Bei einer relativ hohen Frequenz von gehakten Fischen war die Angelei in Spanien trotzdem kurzweilig und mitreißend und damit kaum mit der Raubfischangelei in den meisten deutschen Gewässern zu vergleichen.

Zander aus dem Caspe Stausee, Embalse de Mequinenza